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Koch Dtschl. Crnst. Myr. u. Arachn. h. 10. n. 1 den R aS l m, “ elKr ° SSj ,ä " g ' icb ’ der Vordei ' ,heil dicker als der hintere, über e Rucken wemg gewölbt, hinter der Hälfte der Länge etwas eingedrückt ohn! 7 , Segennber a " dem Bauchrande; die ganze Fläche netzartig rauh’ 0 gefahr wie das Aug eines Schmetterlings, aber sehr fein, daher glanz- ke’r a?; h- T ^ V °" ^ ^ «» etw^dl versteckt “ Ziem ‘ iCh eißn “ i *- Füb '« Beine meistens Rand?t elb r a “ V ° rderrande mit schmaIe >- weisslicher Kante, an dieser ein o| lr ! lf , em etwas breiterer Hinterrande und zwei in den Seifen vorSTbis e 7ur 8 B n ^ Gr “ ndfarbe vertriab ^ letztere vom Rücken schief ^ . Bauchkante z.ehend; die Speiseröhre in den Seiten einen geschwungenen bräunlichen Streif vorstellend. Fühler und Beine weisslich Von oben gesehen ebenfalls twTe^re^nlTlm^oge. be „ bei der Karthause obmveit Regensburg selte . J * 4 $. /. 145 . 2 . CYPRIS maculata. \ C. brevis, reniformis, convexa, albida, macula antica et postica fasciisqup cluabus dorsalibus sinuatis nigris. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Araehn. h. 10. n. 2. Klein, ziemlich kurz, von der Gestalt einer breiten Bohne; die Schale am Bauchrand sehr schwach eingedrückt, auf dem Rücken aber gewölbt, am Vorderraude etwas breiter als am Hinterrande, beide Ränder sehr fein, kaum sichtbar, wimperig, behaart. Von oben gesehen der Umriss breit eiförmig, vorn spitz ausgehend. Die Fläche glatt und sehr glänzend. Gelblich weiss, gegen die Rückenkante etwas mehr aufs gelbliche zie¬ hend, am Bauchrande mehr weiss, ziemlich durchsichtig; vor dem Auge nahe beim Vorderrande auf jeder Schale ein Fleck, ein .solcher vor der Mitte am Bauchrande, und ein anderer oben^ am Hinterrande; auf dem Rücken zwei geschwungene, gegen die Seiten hin sich rückwärts biegende, an der Rückenkante aber sich an dieser etwas rückwärts ziehende, streif¬ artige Querflccken schwärzlich oder dunkelbraun, an dem Rande hin etwas in die Grundfarbe verfliessend; die Rückenzeichnung von oben deutlicher sichtbar. Taster und Beine weiss. ' ✓ In kleinen Weihern. In dem Hohengebrachinger Weiherchen ohnwcit Regensburg keine Seltenheit. / / l * V * * 44$. Z . « 145. 3. ; * CYPR1S variabilis. C. brevis, fornicata, nigro-nebulosa, macula utrinque pone oculum ferrugi- nea, albido-cincta. ' Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. b. 10. n. 3. Ungemein klein, kurz, sehr hoch gewölbt, die höchste Wölbung über dem Auge-, der Vorderrand breit, der Hinterrand viel schmäler, sich in die starke hintere Abdachung verlierend; der Bauchrand fast gerade, nur sehr wenig eingedrückt. Die Fläche glatt, ziemlich glänzend. Von oben ge¬ sehen der Uniriss schmal eiförmig, doch etwas breiter als bei Cyp. Jeu- com ela. Die Schale wolkig schwärzlich, von hinten her unten in den Seiten mit einer Schwingung gegen das Auge zu am dunkelsten, nicht ungewöhn¬ lich schwarz; der Vorderrand breit durchsichtig weiss, hinter dem Auge ein grosser Seitenfleck weisslieh, in diesem ein grosser Quennackel rost¬ gelblich, und etwas weiter hinten gegen dem Rücken zu ein Eifleck schwarz oder braunschwarz. ln Graben mit reinem Wasser, in hiesiger Gegend nicht selten. / J dS'. 3 0 \ 145 . 4 . CYPRIS leucomela. C. brevis, eonvexa, antice convexior, nigro - nebulosa, macula dorsaii postica maxima albido- nebulosa. Koch Dtschl. Crust. Myr. u, Arachn. h. 10. n. 4 . Kurz, gewölbt, die höchste Wölbung nahe hinter dem Auge, am Vor* derrande höher als am Hinterrande, daher gegen letztem etwas mehr ab¬ fallend; der untere Vorderrandswinkel etwas, doch schwach geeckt5 der Vorderrand saumartig durchsichtig weiss; der Bauchrand kaum ein wenig eingedrückt; die Fläche glatt und sehr glänzend. Von oben gesehen schmal eiformio*. vorn schneidend und scharf zugespitzt; das Auge an jeder Seite der Schale sichtbar, daher doppelt. Die Schale weisslich, hinter dem Auge ein Querfleck rostbräunlich und hinter diesem graue Wolkendecke; am durchsichtigen Vorderrande, das Aug einschliessend, und am ganzen Bauchraude hin bis über die Höhe der Hälfte des Hinterrandes ziehend, eine breite, mitunter nach in¬ nen etwas ausgefresseue Einfassung wolkig schwarz; ein etwas ins graue übergehender Streif vom Auge schief gegen den Vorderrandswinkel wolkig heller. Taster und Beine weisslich. In Graben mit reinem Wasser. In dem Graben auf dem Bruderwehr auch anderwärts an solchen Orten im Monat Mai und später in ziemlich grosser Anzahl. t i t i F 74-5. 4 . 145. 5. i J CVPR1S brunnea. , C. cpnvcxa, reniformis, nitida, castanea; utrinque arcu antico maculaque mcdia pallida. Koch Dtschl. Crust. Myr* u. Arachn. h. 10 f n. 5. Klein, etwas kurz, auf dem Rücken hochgewölbt, am Vorderrande kaum etwas breiter als am Hinferrande; der Bauchrand kaum ein wenig eingedrückt j die .Fläche sehr glatt und sehr glänzend ; die Schwimmhaare an den Tastern lang. Von oben gesehen die Schale eiförmig, am Vorder¬ rande geschärft. Gelbbraun, gegen den Unterrand zu etwas heller; vom Auge bis zum Gnterrande ein gebogener, vorn und hinten in die Grundfarbe vertriebener Querstreif, ein Fleckchen in den Seiten, und über diesem meistens ein Bo- genstrichchen ochergelblich; am Unterrande dem Auge gegenüber ein klei¬ nes Fleckchen schwarz. Fühler und Füsse durchsichtig' weiss Tn Gräben, gern an etwas schlammigen Stellen. In dem Graben bei der Karthause in Mönge. V 145 . 6 . CYPRIS Iepidula. C, brevis, fornicata, nitida, glabra, flava, margine antico nigrieante, ma- cula maxiraa dorsali, utrinque medio pallidiore füsca, • Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Ar ach. h. 10. n. 6. Sehr klein, eine der kleinsten, am Vorderrande weniger hoch als hin¬ ten, auf der Mitte des Rückens hoch gewölbt, an der Bauchkante fast ge¬ rade: die Flüche sehr glatt und glänzend. Von oben gesehen die Schale über die Seiten stark erweitert, daher dick eiförmig. Am Vorderrande ein ziemlich breiter Saum schwärzlich grau, hinter diesem ein nicht sehr breites Querfeld blass ochergelb, hinter dem Auge ein breiter Querstreif, bis über die Hälfte der Seiten hinunter ziehend, und von diesem ausgehend ein abwärts geschwungener Längsstreif gelbbraun, beide in die gelbe Grundfarbe vertrieben, und zwischen diesen schattigen Streifen unten ein helleres Eckchen; die übrige Rückenfarbe ochergelblich, gelbbraun gemischt; an der Spitze meistens ein Fleckchen etwas ins graue übergehend; an der Bauchkante dem Auge gegenüber ein Punkt schwarz. Mit Cypris brcinnea verwandt, aber etwas kleiner, kurzer und gewtilb- tcr 3 die Wölbung- in den Seiten stark aufgetrieben, daher das Thierchen bei der Untersuchung meistens entweder auf dem Rücken oder Bauche liegt und nicht leicht die Lage auf der Seite bewirkt werden kann; auch seine Fortbewegungen geschehen meistens in dem Tropfen Wasser, wohin sie bei der Untersuchung gebracht werden müssen, auf dem Rücken, bei Cyp. brum>ea aber stets auf der Seite. ln Wassergräben. Bei Regensburg in dem Graben hinter Kumpfmühl /4S. 6 \ 0 NESAEA rosea. i 145 . 7 . N. obovata, dorso impressa, rosea, maculis fusco-ferrugineis; palpis et pe- dibus longis pellucide virentibus, coxis roseis. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 10. n. 7. Mittelgross, fast oval oder schlecht eiförmig, der Hinterrand in der Mitte sich etwas verloren zuspitzend; der Rücken eingedrückt, daher der Vorderleib vorn etwas aufgeworfen; der Rückeneindruck aus zwei schief liegenden Gruben beiderseits am Hintertheil des Mittelflecks bestehend, und meistens in eine grosse Grube zusammengezogen; hinter diesen auf dem Gabelstreif zwei kleine Grübchen dicht beisammen und hinter diesen beiderseits eine grössere. Die Fläche etwas matt glänzend; die Hüften vorstehend; Taster und Beine lang. Der Körper schön rosenroth, die Spitze heller und durchsichtig; die Flecken rothbraun: der Mittelfleck lang, vor den Augen beginnend, ziem¬ lich breit, in der Mitte etwas schmäler: die Seitenflecken eiförmig, hinten zuweilen spitz auslaufend und in den Mittelfleck fliessend; Winkelfleck und Rückenstreifen zusammengeflossen, breite Bogenstreifen vorsteUcnd, der hintere Winkelfleck aber gewöhnlich kurz: der Gabelstreif schmal, dunke- Ier rosenroth, mit durchlaufenden Armen. Die Augenpunkte schwarz, fast dreieckig. Die Unterseite blasser rosenroth, ein Scbattenfleck unter den Hüften und zwei Flecken auf dem Hinterleib dunkelbraun. Die vorstehen¬ den Hüften rosenroth; Taster und Beine blass grünlich, durchsichtig, fast farblos. Den Mann kenne ich nicht. In tiefen Grüben. Bei Regensburg besonders in dem Graben auf dem Bruderwehr, in den Monaten Mai und Juni, selten. . , i 145 . 8 . HY GROB ATE S rufifrons. H. stramineus, palpis pedibusque ochraceis, capite roseo; maculis fuscis: media medio constricta, lateralibus remotis, parvis; striis dorsalibus latis, subreniformibus, maculis angularibus posticis longis inflexis. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 10. n. 8. Mittelgross, fast oval, hinten nur wenig erweitert, glanzlos, beider¬ seits der Mitte des Mittelflecks ein kleines Grübchen; das Bruststück stark vorgezogen, die Taster lang, etwas stark; die Beine laug, nur einzelne Schwimmhaare kurz. Bleich strohgelb , der Vorderleib bis über die Hälfte des Mitteldecks mit rothern Anstrich; die Flecken schwarzbraun: der Mittelfleck hinten und vorn abgerundet, in der Mitte beiderseits eingedrückt; die Seitcnfle- * cken von diesen entfernt, etwas klein, ziemlich oval; die Rückenstreifen einander wtmig genähert, auswärts gebogen, vorn breiter als hinten, von der Seite gesehen der hintere Winkelflcck lang, streiffürmig, einen unter den Seiten durchziehenden Bogen beschreibend und bis zum Anfang der Rückenstreifen reichend. Unten die Grundfarbe wie oben, mit einem ro- theri Fleck auf der Brust und beiderseits mit drei zusammengeflossenen braunschwarzen Flecken, zwei auswärts dreilapp ge Läagsstreifen vorstcl- lend. Taster und Beine hell ochergelb. • Kommt auch nur halb so gross mit derselben Zeichnung und Form der Beine vor. Vermuthlich sind dies die Männchen; doch habe ich die Be¬ gattung nicht beobachten können. In kleinen Wassergräben. In dem Graben bei Ehbeten ohnfern von Itegensburg nicht häufig. I c ✓ 145 . 9 . NESAEA viridula. N. subglobosa viridis, maeulis fuscis: anticis brevibus, anfrorsurn rotunda- tis, dorsalibus solum duabus, magnis; stria furcata flava antrorsum semicircnlari. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Aracbn. h. 10. n. 9. Sehr klein, nicht grösser als ein kleiner Punkt, dem Umriss nach fast kreisrund, doch hinten beiderseits ein wenig, aber kaum merklich einge¬ drückt. Taster und Beine von mittlerer Lange, Schwimmbüschel nur am vorletzten Gliede der vier Hinterbeine, an den übrigen blos einzelne Schwimmhaare. Vorder- und Hinterleib grün, die Flecken kaffeebraun: der Mittelfleck des Vorderleibs kurz, breit, vorn gerundet, an den Seiten ausgerandet : die Seitenflecken kurz, vorn halbrund, die Rückenflecken des Hinterleibs in zwei grosse Felder zusammengeflossen, gegen die Seiten bin etwas aus¬ gebuchtet; der Gabelstreif schmal, hochgelb, vorn in einer Halbkreisfläche erweitert; die seitwärts ziehenden Arme sehr schmal, strichformig. Die Augenfleckchen klein, schwarz. Die Unterseite etwas heller als oben, die braunen Flecken von oben durchscheinend. Beine und Taster hellgrün. Der Mann ist noch unbekannt. In Wassergraben. Bei Regensburg in dem Graben auf dem Bruder* wehr nicht gemein. 145. 10. NESAEA pallesceng.' ttl ’',r CU ! Ä D1, ‘ dia ferr " KinC °- fuSCa > e,on & a(a ; reliqnis nigrofnscis; s . r . ‘ r US ‘ ra ' ,sversis > cum dorsalibus reniformibus conjunctis; ßtria furcata flava, brachiis brevibus. Koch Dfscbl. Crust. Myr. ui Arachn. h. 10. „ 10 lieh !r r -.M in, - k T. f. iiS8er a ' S ei " k,einerP “”H etwas kurz oval, ziem¬ lich gewölbt: ein Grübchen hinten auf dem Mittelfleck, eins weiter hinten ziemlich'] 8 ^ ZUSammen i“ ein Dreieck gestellt. Die Beine te bein 1 , ,T" Schw " nmbüscM “ i unten am Endglied der Hin- terbeine drei ziemlich lange Borsten. Vordüun!’ hT, gelMich d <* Mittelfleck des dcrle b s danke rothbraun, lang, schmal, fast strichförmig, doch vorn und « i "en fT?" f T ^ ZWiSChe " d “*»IP» beginnend; die etrts " b T SC War2> d!e Seife " fleck en kurz, vorn geruhet, Bch J 8 'c>> nussp.tzend und sich an den Hinterrand des Mittclflecfcs mgen ; ie Ruckenflecken in zwei gebogene breite Streifen zusaw mengeflossen, jeder vorn erweitert nnd in den Seitenfleck vei fliessend, hinten schmäler, sich hacken förmig krümmend, und den Hinterrand bei weitem nicht erreichend. Der Gabelstreif hellgelb, ziemlich schmal, mit kurzen etwas geschwungenen nicht durchlaufenden Armen. Unten die Grundfarbe wie oben, mit zwei Läugsflecken hinter der Einlenkung der Beine, vorn durch einen (iuerfleck verbunden. Beine und Taster weiss- licb, fast farblos. In Wasserbehältern und kleinen Weihern. In dem Weiherchen bei Hohengebraching der hiesigen Gegend etwas selten. /4 5 . /£>". % / 145 . 11 . 1 , TIPHYS chloropus. T. ovalis, virens, maculis fuscis: media parva, lateralibus cum dorsalibus conjunctis, in angulares posticos reflexis; furca antice dilatata. Koch Dtscbl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 10. n. 11. Kaum mitfelgross, oval, hinten beiderseits ein wenig' eingedrückt, ge¬ wölbt, vorn über dem Mitteldeck eine grosse Grube, eine kleinere hinter derselben. Die Taster von kaum mittlerer Länge, etwas dünn. Die Beine ziemlich lang mit langen Schwimmbiischcln, übrigens ohne besonderes Merkmal. c sichti B ^riinlich weiss, vorn und hinten ins gelblichweisse über¬ gehend, gegen die Rückenflecken hin grün und bräunlich staubig; die Fle¬ hen olivenbraun: der Mitteldeck kurz, kaum länger als breit, vorn breiter hinten und gerundet; die Seitenflecken an den Rückenstreifen des Hin¬ terleibes hängend, nicht gross; die Rückenstreifen ziemlich breit, vorn stumpfwinkelich auswärts gebogen, hinten mit dem durch einen braunen Schatten fast zusammenhängenden hintern Winkelfleck einen grossen Ha- kenstraif vorstellend, aber den Hinterrand nicht erreichend; der Gabel - streif rein gelb, hinten schmal, vorn in einen grossen dreieckigen Fleck sich erweiternd und ohne Arme Das über den Vorderraiid vorstehende Bruststück, Taster lind Beine grün. Die Unterseite gelb mit einem gros- sen braunen Seitenfieck auf dem Bauche. Das andere Geschlecht ist mir noch unbekannt. In Weihern. Bei Regensburg in dem Holiengebrachingcr Weihercheii etwas selten. //• . 145 . 12 . TIPHYS marginepunctatns. T. ovalis, rubens, margine flavesceute nigro-punctata, antico, cum pafpis et pedibus, viridi; maculis fuscis. Koch Dtschl, Crust. Myr. u. Arachn. h. 10. n. 12. Kleiner als mittelgross, dem Umriss nach oval, flach gewölbt: Taster und Beine etwas kurz, letztere mit nicht sehr langen Schwimmbüscheln, übrigens ohne besonderes Merkmal. Der Körper oben röthelrotb, gegen den Seiten- und Hinterrand hin ins rÖthlichweisse, am Vorderrande ins grünliche übergehend; die Flecken dunkelbraun: der Mittelfleck zwischen den Augen beginnend, lang, ziem¬ lich breit, hinten etwas schmäler; die Seitenflecken ebensolang,, breiter, hinten schmäler und mit dein Mittelfleck zusammen fliessend; die vordem Winkelflecken breit, fast rechtwinkelich mit den Rückenstreifen zusammen¬ hängend ; leztere genähert, schmal, hinten kolbig erweitert; in den Seiten der Winkelfläche ein Fleck schattenbraun; dicht an jedem Seitenrande zwei, am gerundeten Hinterrande aber vier kleine Punkte schwarz. Unten der Körper in der Mitte rotli, am Rand breit wasserhell weisslich, nach der Einlenkung der Beine und weiter hinten eine Einfassung schwärzlich. „• * äst er und Beine bläulich grün. Das andere Geschlecht ist mir nicht bekannt. In Wassergraben. Bei Regensburg im Graben auf dem .ßruderwebr sehr selten. / 145 . 13 . TiPHYS 9 - maculatus. T. ovali.Sj virens, maculis olivaceo-fuscis: media elongata, postice angn- stiori, Iateralibus cordatis, angularibus, anticis latis, dorsalibus approxi- v matis, fere rectis, angularibus posticis sejunctis. Koch Dtschl. Crust. Myr, u. Arachn. h. 10. n. 13. Kaum mittelgross, der Körper eiförmig, hinten breiter, am Hinterramie beiderseits eingedrückt, der Vorderrand etwas stumpf; Taster und Beine : diinn, mittelmäßig lang, letztere mit feinen ziemlich langen Scliwimmbü- Scheln, übrigens von ganz gewöhnlicher Gestalt. Der Vorderleib durchsichtig grün, der Hinterleib bleichgelblich, nur ün den Seiten grünlich angelaufen, die Flecken olivenbraun, im Innern et- 'vas heller, alle sehr genähert: der Mitteldeck lang, zwischen den Augen anfangend, vorn breit und gerundet, rückwärts allmälig schmäler, etwas kegelförmig; die Seitenflecken gross, breit, am Vorderran(|e etwas ausge- buchtety daher herzförmig, hinten mit dem Mitteldeck zusammendiessend; ller vordere Winkeldeck des Hinterleibs breit, rechtwinkelich, gerade,* die Rückenstreifen nicht durchlaufend, gerade, hinten etwas schmäler: der hintere WinkeJfleck etwas eiförmig, abgesondert, schief liegend; der Ga¬ belstreif gelb, sehr schmal, vorn breiter mit sehr feinen in die Grundfarbe übergehenden Armen. Der Hinterleib unten braun mit einem gelben Af¬ terfleck, der Hinterrand vertrieben weisslieb; die Brust gelb. Taster und Beine blass grün. Vielleicht das Männchen zu Tiphys decoratus Heft 5. n. 19.; kaum halbsogross wie das Weibchen. Ich fand sie mit dieser an demselben Orte; ist nicht selten. i 145. H. • HYGROBATES galbinus. H. globosus, pallidus, maculis nigris. omnibus sejunctis: media magna, la- teralibus parvis ovalibus, dorsalibus aequilatis, subrectis; angularibus parvis, obliquis. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arach. h. 10. n. 14. Mittelgross, dem Umriss nach fast kreisrund, kaum ein wenig länger als breit, gewölbt, glatt, glänzend; auf dem Rücken vorn zwei grosse Eängsgruben, der Mitteldeck dazwischen, hinter diesen zwei etwas klei¬ nere hintereinander im Gabelstreif liegend. Die zwei Vorderbeine ohnge- f ähr so lang als der Körper, die zwei Hinterbeine etwas länger, alle dünn, °hne Schwimmbüschel, statt dieser nur einzelne Schwimmhaarc. Die Ta¬ ster lang. Weisslichgclb, auf dem Rücken dunkeier, die Flecken schwarz: der Mitteldeck zwischen den Augen beginnend, gross, breit, fast gleichbreit, ^emlich lang; die Seitendecken den Augen und dem Mitteldeck genähert, nicht gross, eiförmig, oder fast dreieckig; die vordem Winkelflccken von den Seitenflecken nur durch eine schmale Linie getrennt, ebenfalls klein, frei liegend, meistens von ungleicher Form. Die Rückenstreifen von einander entfernt, daher der Zwischenraum breit und gleichbreit, die Streifen selbst zwei breite fast'gerade Längsflecken vorstellend, von den Seiten gesehen mit den hintern Winkelfleckcn zusammengeflossen, diese klein und schief liegend. Unten die Grundfarbe wie oben, hinten zwei schwärze Flecken und an den Seiten ein schwarzer Schatten von innen herausleuchtend. Taster und Beine gelblich weiss, fast farblos. Variirt bei derselben Grösse und Zeichnung mit hellblauen Beinen. In etwas tiefen Wassergraben. In dem Graben beim Birkelgut ohn-' weit Regensburg keine Selfccnl/i-it. ’4 * I t \ 1 U5. 15 et 16. ~ - . HYGPtOBATES rotundatus. H. globosus, fusco-flavescens, maculis fuscis: niedia magna parallcla, late- ralibus 3 non brevioribus, ovatis, dorsalibus in angulares posticas re- flexis, angularibus anticis rotundis* Koch Disclil. Crust. Myr. u. Arachn. h. 10 . n. 15 et 16. Gross, dem Umriss nach fast kreisrund, kaum merklich länger als breit, gewölbt ; zwei grosse Gruben auf dem Vordertheil des Körpers, zwei kleinere auf der Mittq hintereinander. Die Taster von mittlerer Länge; die Beine etwas dünn, die zwei vordem etwas kürzer als der Körper, die zwei hintern etwas* länger als solcher, alle ohne Schwimmbüschel, statt > dieser blos einzelne Schwimmhaare. Die Grundfarbe bräunlichgelb, auf dem Rücken etwas dunkeier als ätn Rande, die Flecken dunkel gelblich braun; der Mittelfleck des Vorder- l(*ibs zwischen den Augen anfangend, breit, ziemlich gleichbreit, läng¬ lich; die Seitenflecken eben so lang, ziemlich eiförmig, hinten spitz auslau- ft'nd und in den Hinterrand des Mitteldecks verfliessend; die Rückenstrei- fen ziemlich breit, fast durchlaufend, mit dem hintern Winkelfleck vereinigt und mit diesem einen Haken bildend 5 der vordere Winkelfleck getrennt, ziemlich rund, als blosser Seitenfleck zu betrachten. Der Gabelstreif wie die Grundfarbe bräunlich gelb, breit, ziemlich gleichbreit, mit zwei Paar weissen Punkten. Taster und Beine bleich gelblich oder gelblich weiss. Sehr wahrscheinlich das Weib zu dem vorhergehenden. Variirt mit sehr genäherten, dabei doch getrennten und schärfer aus¬ gedruckten Flecken; bei diesem ist der Gabelstreif sehr schmal, n. 16. Sie wird bei dem vorhergehenden angetrotfen und ist keine Seltenheit. /iS. ?Sr . V ? 4 £-. .'6 . . — . 115 . 17 . TIPHYS electus. ovalisj flavus, palpis brevibus, niaculis fuscis: media ovall, laferalibus cordatis, abdoininalibus Omnibus utrinquc in maculam extu& trilobain confluxis. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 10 . n. 17. Klein, etwas breit eiförmig', hinten erweitert, am Hinterrande beider¬ seits eingedrückt, am Vorderrande etwas stumpf, doch mit gerundeten vor¬ dem Seiten winkeln; der Rücken gewölbt, Taster kurz, etwas dick, die £iene nicht lang, etwas stämmig, mit langen Srhwimmbüscheln, übrigens ohne besonderes Merkmal. Blass ochergelb, am Vorderrande vertrieben dunkeier, die Flecken- Zeichnungen dunkel kaffeebraun: der Mittelfleck des Vorderleibs gross, breit, zwischen den Augen anfangend, ziemlich ein längliches Viereck bil¬ dend; die Seitenflecken dem Mittelfleck bis auf eine schmale Linie genä¬ hert, hinten spitz, vorn breit, fast dreieckig, am Vorderrande tief herzför¬ mig eingedrückt; die Rückenlleckcn des Hinterleibes in zwei grosse »eit- wärts dreilappige Rückenfelder zusammengeflossen, mit staubigem Rande der Lappen; der Gabelstreif dazwischen schmal, hochgelb, vorn rei er veiteiü mit sehr schmalen Armen. Unten der Körper gelblich weiss am Rande hin, besonders gegen den Hinterrand «, t fleckig ’ hinten durch einen von oben durchscheinenden gelben Langsfleck Bei,« »d Taster bl.ieh .ehergelb, di. E.dghede, der er- Bei einer seltenen Abart erweitern sich die braunen Ruckenfelder d Hinterleibs so, dass sie die Gabellinie verdrängen und blos vorn einen dreieckigen selben Fleck übrig 1 lassen.» . In Wassergräben. In dem Graben des Bruderwehrs he. Regensburg nicht selten. 145. . 18. TIPHYS trifurcalis Müll. T. ovalis, longipalpis, flavus maculis fuscis: abdominalibus omnibus utrin- quc in bilobam confluxis. Hydrachna trifurcalis Müll. Hyd. p. 50. Tab. V. Fig. 2. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 10. n. 18. Klein 3 eiförmig, hinten erweitert, am Hinterrand beiderseits einge¬ drückt und in der Mitte etwas in die Lange gezogen; der Rücken ge¬ wölbt mit zwei Gruben, davon die vordere die grössere. Die Taster lang, etwas dick; die Beine ziemlich lang, das Endglied der sechs vordem et- 'vas verdickt, übrigens die Beine ohne besonderes Merkmal. Der Vorderleib gelb, vorn vertrieben grünlich, die Flecken dunkel Rostbraun: der Mittelfleck gross, zwischen den Augen beginnend, vorn hreit und gerundet, rückwärts allmälig schmäler, daher etwas kegelförmig, die Seitenflecken dem Mittelfleck bis auf eine schmale Linie genähert, ebenso breit als der Mittelfleck, Rist dreieckig; die Rückenflecken des Hin¬ terleibs ebenfalls dunkel rostbraun, zusammenhängend, hinten durchlaufend und zwei seitwärts zweilappige Riickenfelder vorstellend; ‘der Raun, *w>- schen den bis in die Seiten ziehenden Lappen gelblich und braun staub,g, der Gabelstreif hoher gelb, von mittlerer Breite, in der Mitte etwas schma¬ le, vorn fast in ein Dreieck erweitert, mit feinen durchlaufenden Armen. Unten der Körper unrein gelblich, mit einem braunen Fleck an den Se.ten. Taster und Beine bleich und etwas durchsichtig bräunlich gelb. tu Wassergraben. In dem Graben des Bruderwehrs be! Regensburg ziemlich selten. ; ' * . ' ? . ) 145. 19. s; TIPHYS obscuratu«. T. breviter ovalis, flavens , punctis tboracis et abd minis dorsalibus binis albis, maculis fuscis : ineilia cuneata, lateralibus cordatis, abdominali* bus utrinque in quadrilobam subconfluxis : pedibus pallide viridibus. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 10. n. 19. Klein, kurz oval, am Hinterrand nur sehr schwach (kaum merklich) beiderseits eingedrückt, an den Hinterrandswinkeln eine Borste: der Rücken ziemlich flach, zwei Grübchen auf dem Vorderleib nebeneinander, hinten beiderseits des Mittelfleckes zwei kleinere und mehr genäherte auf dem Hinterleib, alle durchsichtig, klein und vier weisse Pünktchen vorstellend; seitwärts von beiden Paaren noch ein grösseres, aber nicht immer sichtbar, da sie die Milbe einziehen und ansebenen kann : übrigens die Fläche glatt und glänzend. Die Taster von gewöhnlicher Länge, etwas dünn; die Beine dünn, ebenfalls etwas kurz. Blassgelb, auf dem Rücken etwas braun staubig, die Flecken dunkel olivenbraun: der Mittelfleck lang, hinten schmäler, die Seitenflecken etwas herzförmig, nämlich an dem Ausscnrande breit und mit einem Eindruck; die Riickenflecken zusammengeflossen, doch der vordere Winkelfleck von dcu Längsstreifen sichtbar, aber schwach, getrennt, die Zwischenräume braunstaubig; der Gabelstreif schmal, undeutlich gelblich, braun bestaubt; die vier Pünktchen hell. Taster und Beine bläulich hellgrün. Unten die Grundfarbe blfissgelb, die olivenbraunen Flecken von oben durchscheinend, zwischen den hinfern ein kleines Fleckchen hervorgehoben hellgelb. lii kleinen Weihern. Bei Regensburg im Schlüsselweiher selten. Wird im Monat Mai angetroffen. ^ 4 $. . 0 . .1 * U5. 20. TIPHYS geminus, X, ovatus, flavus, maculis fuscis, niedia obconica, reliquis conjunctim nia* culas dorsales duas, unam pone alteram positas, rotundas, flavas in- cludentibus; pedum posticorum articido ultimo flexuoso. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachu. h. 10 . n. 20 . Klein, länglich eiförmig, doch hinten wenig erweitert und am Hinter¬ rande beiderseits nur schwach eingedrückt 3 der Rücken etwas flach mit einer grossen Grube. Die Taster lang, etwas dick. Die Beine ziemlich ^ang, mit den gewöhnlichen Schwimmbüscheln; die vier vordem Glieder des Endpaars dick, etwas kurz; das vorletzte Glied dünner, länger, etwas gebogen und keulenförmig, das Endglied lang, geschwungen, unten mit langen gebogenen Borsten. Der Körper blassgelb, die Flecken dunkel kaffeebraun: der Mittclffeck zwischen den Augen beginnend, vorn gerundet, hinten kegelförmig spitz auslaufend; die Seitenflecken breit, nicht sehr lang, am Aussenrande kurz Zweilappig; die Hintei leibsflecken zusammenhängend, seitwärts zwei Lap- pen bildend: alle Flecken statt des Gabelstreifs zwei grosse hintereinan¬ der liegende und aneinanderstossende gelbe Kreisflächen einschliessend, die hinteie etwas kleiner als die vordere 5 die Flecken auswärts mit einem braunen Staub umgeben.' Das über den Vorderrand vorstehende Brust¬ stück, die Taster und Beine bläulich grau. in Wassergraben. Selten in dem Graben des Bruderwehrs bei Re¬ gensburg. ' . ' * * / ^S~. Zer . • : . r ~ 145 . * 21 . T1PHYS vatrax. # - * . I j i * / •• ii T. ovatus, palpis peilongis, pedibus posticis crassis, articulo anteprn* ultimo iu dentern Iongum producto, flavus, maculis fuscis conjunctim maculas duas inaequales flavas includentibus. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 10. n 21. Sehr klein. Der Körper oval, doch vorn ein wenig schmäler, und am Hinterrande beiderseits kaum ein wenig eingedrückt. Die Taster sehr lang-, fast so lang als die zwei Vorderbeine. Die Beine nicht sehr laug, etwas dick, das Endglied der sechs vordem, etwas oval, und dicker als die 'ordern. Die drei vordem Glieder des Eudpaars viel dicker als die der üb rigen Beine; das zweite und dritte kaum länger als dick: das vierte Ooch kürzer, einwärts mit einem langen rückwärts gekrümmten zapfenähn- Üchen Sporn; das fünfte Glied dünner, lang, gegen das Ende verdickt, einwärts mit einem kurzem Zahne; das Endglied an der Wurzel etwas Verdickt, übrigens sichelförmig gebogen. Der Vordeiieib bleich röthlich gelb mit rostrothem, vorn gerundetem, hinten kegelförmig sich ausspitzendem Mittelfleck 5 die Seitenflecken mit den Rückenflecken zusammengeflossen, dunkelrostbraun, und einen am Sei¬ tenrande hinziehenden breiten gebogenen Längsstreif vorstellend, auf dem Rücken zwei aneinander stossende und hintereinander liegende grosse hellgelbe Flecken einschliessend , davon der hintere beträchlich kleiner als der vordere und den Hinterrand erreichend. Taster und Beine durchsich¬ tig rothlich. In Wassergräben. Sehr selten in dem Graben des Bruderwehrs bei Regensburg. ' ' \ ,\ ' ■ - . 1 / s4s SIS. U5. 22. T 1 PHYS latipes. T. ovatus flavens, palpis brevioribus, pedibus posticis'percrassis; maculis nigris, abdominalibus in duas flexuosas coujunctis. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 10. n. 22. Klein, eiförmig’, hinten regelmässig eiförmig sich ausspitzend; auf dem Kücken gewölbt, mit einem Grübchen am Innenwinkel der Seitenflecken des Vorderleibs, zwei nahe beisammen der Quere nach liegend, auf dem Gabclstreif des Hinterleibs , nicht ungewöhnlich alle nach Willkühr der Milbe in eine grosse Grube zusammengezogen» Die Beine nicht sehr lang, die drei Vorderpaare von gewöhnlicher Form und mit den gewöhnli¬ chen Schwimmbüscheln; das Endpaar aber sehr dick; die vier vordem Glieder ziemlich gleichlang, das vierte an der Innenseite gezähnelt, eben¬ so das fünfte, am Ende aber oben und unten in ein scharfes Eck verlän¬ gert; das Endglied etwas länger als das fünfte und viel dünner, vorn mit einem Zahne, auf welchem steife kurze Borsten sitzen, im übrigen wim- perartige Borstchen hinter diesem Zahne. Die Taster etwas lang. Der Körper gelblich weit«, alle Flecken schwarz: der Mitteldeck et was schmal, lang, vorn eiförmig erweitert; die Seitenflecken seitwärts gerade abstehend, bis fast in die Seiten reichend, schmal, vorn prnndet; i<* Rückenflcckcn des Hinterleibs, in zwei gebcgenr Rüekeiisfreifen vereinigt vorn fast recbtwinklich sich seitwärts brechend, rückwärts kurz, und sic kurz seitwärts biegend, mit gerundetem Ende, den Hinterrand be, weitem nicht erreichend: der Gabelstreif ziemlich breit, gerade, mit schmalen rerhtwinkelicb abstehenden Armen, gelb, die zwei Grübchen weiss. Unten die Grundfarbe wie oben; unter den Hüften ein bräunlicher Schattenfleck und auf dem Hinterleib beiderseits ein Schieffleck, schwarz, lastet hell- „ vau . ebenso die zwei vordem Glieder der Beine, die übrigen Glieder der letztem ochergelb. ? ln tiefen Wassergraben, ln'dem Graben an, Birkclgut be. Regens- bürg selten. / v /4s. JUL , 145. 23 mas: 24 feem. HYGllÖBATES ConictcSf H. breviter ovalis, ochraceus, maculis nigris, anticis sejuncli<, abdominale bus utrinquc in annulum, postice caudatum, conjunctis. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Aracbn. h. 10, n. 23 mas: 24 fam» Gross, kurz, fast rund, doch ziemlich merklich langer als breit und hinten etwas eiförmig schmaler gewölbt, beiderseits hinten am Mittelfleck ein Grübchen, ein solches weiter auswärts auf den Armen des Gabel¬ streifs, eins noch weiter auswärts ausserhalb der Rückenstreifen, zwei Paare hintereinander auf dem Gabelstreif, die des vordem Paars nabe bei¬ sammen. Die zwei Vorderbeine kürzer als der Körper, die zwei Hinter¬ beine etwas länger als solcher; das vorletzte Glied des Endpaars dünn, etwas gebogen; das Endglied sehr dünn, fast nadelförmig, Sch vv im mini schel nur an den vier Hinterbeinen. Die Taster ziemlich lang. Ochergelb, zuweilen dunkel, ' meistens aber hellfarbig, alle Flecken schwarz: der Mittelfleck gewöhnlich gross, breit, die Seitenfleeken eiför- in \<*. Die Rückenstreifen etwas schmal, in der Mitte seitwärts auseinau- der gebogen, hinten hakenförmig auswärts gekrümmt, vorn mit dem vor¬ dem Winkelfleck zusammenhängend und ringförmig einen ziemlieh grossen gelben Fleck umziehend. Der Gabelstreif in der Mitte, rund erweitert, mit langen durchlaufenden Armen, von Farbe hellgelb. Unten die Grundfarbe wie oben, die Hüften r'ussig schwärzlich; auf dem Bauche zwei schwarze Läugsflecken, dazwischen ein Fleck hochgelb. Taster und Beine ochergelb. Variirt sehr. Zuweilen ist die Grundfarbe sehr blass und die schwar¬ zen Zeichnungen sind alsdann mehr oder weniger erloschen, doch stets zu erkennen. Der Mann ist kaum halb so gross als das Weib, viel schwächer ge¬ zeichnet und kommt meistens mit blauen Tastern und Beinen vor. In Weihern, In dem Islingerweihcr ohnfern von Regensburg in Menge. ' .* r . jl 4 . / / des einhundert sechs und vierzigsten Heftes. fl ■C o • «5 C C S 3 CD 'S ff. Q faß es "ff O SU » ff ff s 3 CA ff *ff ff ff ’s rs g ff .a s cd o DD ff ff ff cd ff rO ff ff. ff. ft» cd 0 Ci £ .& 3 H "ff faß _* fl s MIM CA ÜT* o> ff« •• £ § ff *^e«cn^»rj CD ff — ff -ff O u> faß >> a . • M 4 Deii 1. März 1837. 146. 1. CYPRIS Monacha Müll. C. brevis, fornicata, retrorsum subacuminata, virescens, antice et subtus late nigro cincta. Müller Ent. p. 60. Tab. V. f. 6 — 8. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 11. n. 1. Fast mittelgross, breit, hoch gewölbt, am Vorderrancle ein breiter, durchsichtiger Saum, der untere Vorderrandswiukel etwas schart, der Bauchrand hinten aufwärts gedrückt, daher hinten etwas zugespitzt, die äusserste Spitze weiss durchsichtig; am Hinterrande sehr feine Härchen, doch schwer zu sehen. Von unten gesehen der Bauchrand eingedrückt, auf jedem Schalenstück des Eindrucks eine Längsfurche. Von oben ge¬ sehen der Umriss eiförmig, vorn schmäler, mit vorstehender Scharfe des Vorderrandes. Schön gelbgrün; der Saum am Vorderrande und die Hinterrandsspitze weiss; vom Auge anfängeud am ganzen Bauchrande hin bis zur Hälfte der hintern Abdachung über der durchsichtigen Spitze hinauf steigend in einem Zuge fort, eine breite Einfassnng schwarz und gelbgrau wolkig, von hinten her die Einfassung und ein wolkiger Zug an den Seiten hin, so wie ein oben erweiterter Streif am Vorderrandsaume in dieser Einfas¬ sung meistens sattschwarz; an dem gclbgrünen Rückenfelde gar oft braune Fleckenmischungen. Nicht ungewöhnlich zieht die Grundfarbe auch aufs olivcngelbe oder weissliclie. In tiefen Graben mit reinem Wasser. In hiesiger Gegend keine Sei' tenheit. Variirt mit mehr oder weniger grüner oder gelblicher Mischung m dem schwarzen Randstreife. 146 . 2 . *■ ✓ CYPR1S biimiricata* C. brevis, fbrnicata, postice bidentata, pallide nebulosa, antice et infra late nigro - cincta. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 11. n. 2. Kaum mittelgross, kurz hochgewölbt, über den Augen ein seichter Eindruck, am Yorderrande ein ziemlich breiter durchsichtiger Saum, am Hinterrandswinkel an den Schalenstücken ein aufwärts geschwungenes durchsichtiges Zähnchen; der Bauebrand etwas geschweift, von unten ge¬ sehen eingedrückt, auf jedem Schalenstück ein eingedrückter Längsstrich; die Fläche glänzend, an den Seiten kaum merklich, sehr fein eingestochen Punktiit;* von oben gesehen der Umriss eiförmig, vorn schmäler, mit scharf Erstehender Vorderrandskante. Gelblich oder weisslich, braun staubig, am Vorder- und Bauchrande, v °m Auge anfangend und die halbe Breite des Hinterrandes einnehmend, 1n einem Zuge fort, eine sehr breite Einfassung wolkig schwarz, vorn Em Auge schief abwärts meistens ein etwas durchsichtiger Bogenfleck gelblich: der Rand der Einfassung nach Innen stellenweisse etwas ausge¬ fressen. Der durchsichtige Saum am Vorderrande und die Spitze am Hin- tcrrandswinkel weiss ; zuweilen ein Eifleck an der Rückenhöhe napb hin¬ ten zu braun. In tiefen Gräben. Bei Regensburg nicht selten. *4 6. .z 146, 3. CYPRIS adusta. C, fabaeformis, antice et postice ciliata; ochracea, naacula dorsali obiiqua nigra. Koch Dtschl. Crnst. Mvr. u, Aracbn. h. 11. n. 3. Mittelgross, länglich, nicht sehr hoch gewölbt, am Vorderrande kaum ein wenig breiter als am Hinterrande, an der Bauchkante kaum ein wenig eingedrückt, fast gerade 5 die Schalennath auf dem Hintertheil des Rückens an den Kanten etwas umgebogen, daher eine kleine Furche bildend*, die Fläche glänzend und glatt* Vorder- und Hinterrand fein wimperig be¬ haart, am Bauchrande dieselben Härchen, nur weitschichtiger und schwer zu sehen. Von oben gesehen der Umriss hinten und vorn spitz oval. Die Schale bräunlichgelb, hin und wieder mit etwas dunklerer Mi¬ schung hinter dem Auge ein ziemlich grosser Rückenfleck, sich an den Seiten schief vorwärts dehnend, und bis in die Hälfte der Seitenbreite zie* hend schwarz, am Rande in die Grundfarbe verwaschen 5 von diesem ein leichter Schattenstrich bis zur untern Kante und sich hier mit einem schwarzen Fleckchen vereinigend; die Speiseröhre stark geschwungen* bräunlich durchsehend und zwischen dieser und der Rückenkante noch ein länglicher Fleck schattenbraun. Fühler und Beine gelblich weiss. In pflanzenreichen Gräben. Bei Regensburg in dem Graben hintci Kumpfnaühl ziemlich selten. 3 . 146. 4. i CYPRIS parabolica. C. elongata, anticc altior; nitida, ocbraeea, dorso obscurior. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 11. n. 4. Gross, lang, glatt, sehr glänzend, vorn höher als hinten; der Rücken nicht gewölbt, der Bauchrand der Schale wenig eingedrückt, Vorder-und Hinterrand sehr fein wimperig behaart, die Härchen aber nur im Wasser sichtbar; das Auge weit vorn, und durch die Klappe fast getrennt. Von oben gesehen die Schale schmal, oval, vorn und hinten etwas geschärft. Blass ochergelb, auf dem Rücken verloren dunkeier, am Vorderrand ein schmaler weisslicher Saum und an diesem eine tlunkeler ochergelbe Und hinter dieser eine hellere, etwas durchsichtige Linie. Zuweilen ist die Schale grün oder grüngefleckt, aber keine eigentümliche Färbung, sondern blos von grünem, von einen durchscheinenden, an der Schale hän¬ genden Unrathe herrührend. Sie kann nicht schwimmen. Ihre Bewegungen im Wasser sind lau¬ fend, doch kann sie geschickt Pflanzen oder nicht glatte Gegenstände er¬ zeigen. Im hiesigem Stadtgraben etwas selten. / ✓V 4 , 146 . 5 . ' < ' CYPR1S pellucida. C. elongata, fabaeformis, nitidissima, pellucide alba, dorso maculis duabus fuscis, ochraceo cinctis. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 11. n. 5. Mittelgross, lang, etwas schmal, im ganzen bohnenfbrmig, der Rücken gewölbt, an dem Bauchrande ziemlich stark eingedrückt; die Fläche unge¬ mein glatt, sehr glänzend, mit roth metallischem Schimmer; am Hinterran¬ de sehr feine Borsten. Das Auge sehr hell, schwer zu sehen. Von oben gesehen der Querdurchschnitt etwas schmal, vorn geschärft, daher spitz e ifiirniig. Durchsichtig weiss, Fühler und Beine noch heller weiss ; auf dem Kücken ein hinter dem Auge beginnender bis zur hintern Abdachung zie¬ hender, in den Seiten sich in die wasserhelle Farbe der Schale verlieren¬ der Fleck o-plb , in diesem zwei Schattenflecken hintereinander braun. Im Graben bei der Karthause der hiesigen Gegend ziemlich selten. I s4& - J — 146. 6. % CYPRIS pnbescens, C. fabaeformis, dorso fornicato, subimpressoj, subopaca, longe ciliata. alba, macula utiinque dorsali arcuata, fusea, ochraceo-cincta. Koch Dtscbl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 11. n. 6. Mittelgross, bohnenförmig, mit gewölbtem, hinter dem Auge etwas ein¬ gedrücktem Rücken, die Bauchkante etwas ausgeschweift, die Fläche nicht stark glänzend, gegen den Rücken zu ungemein fein eingestochen punk- t*rt, gegen den Vorder-, Hinter- und Bauchrand zu die Schale glatter und glänzender; die ganze Fläche stark und dicht borstig, die Borsten aber fein, doch deutlich sichtbar. Das Aug hell und schwer zu sehen. Von °ben gesehen der Umriss schmal, eiförmig, rundum die Borsten dichter, von den Seiten gesehen. Weiss, etwas durchsichtig; ein hinter dcmAuge beginnender, bis in die Hälfte der hintern Abdachung sich verbreitender grosser Fleck ochergelb, Sl ch sanft in die weisse Sclialenfarbe verlierend; hinter dem Auge ein Schief vorwärts liegender und an der höchsten Rückenkante ein schief rückwärts liegender ovaler Fleck schattenbraun, beide auf dem Rucken zusammengeflossen. _ In tiefen Gräben. In hiesiger Gegend in dem Graben auf dem Brt - derwehr selten. Taster und Beine sind schwer zu beobachten, indem sic das Thierchen selten über die Schale hervorstreckt. i I S 4 er _ * 146.' 7. TIPHYS sagulatus. T. ovalis, pallide carneus, maculisnigris: lateralibus bilobis, abdominalibus angulatis; articulo pedum penultimo Icuge ciliato. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. b. 11. n. 7. Kaum mittelgross, oval, am Vorderrande etwas eingedrückt, am Hin¬ terrande beiderseits ein sehr seichter, kaum merklicher Eindruck. Der Rü¬ cken gewölbt, zwei Paar kleine Grübchen auf dem Vorderleibe, hinterein¬ ander liegend; ein drittes auf dem Gabelstreif des Hinterleibs, beide Griib- c hcn sehr klein, dicht beisammen. Taster und Beine etwas kurz, mit sehr langen Schwimmborsten am vorletzten Gliede der Beine. Der Körper etwas durchsichtig, bleich fleischröthlich, die Flecken schwarz ; der Mitteldeck vorn breiter als hinten, die Seitenflecke am Aus- S(i nrande ausgeschnitten, daher ziemlich zweilappig; der vordere Winkel- fleck und die Rückenstreifen zusammengeflossen, der hintere Winkelfleck ^hlend, daher vorn ziemlich einen rechten Winkel vorstellend, aber abge¬ kürzt und den Körperrand bei weitem nicht erreichend; der Gabelstreif gelb, schmal, mit kurzen breiten Armen. Die Grundfarbe der Unterseite wie oben, hinten auf dem Hinteileibe zwei schwarze Flecken und ein hocho'clber dazwischen. Taster und Beine durchsichtig fleischröthlicb, fast ö farblos. In Graben mit reinem Wasser. Bei Regensburg sehr sehen. V V * f 146. 8 mas: 9 foem. TIPHYS podagricus. T. flavus, maculis fuscis: antica acute bidentata; pedibus anticis crassis, mediorum ciliis longis. Koch Dtsclil. Crust. Myr. u. Arachn. h. 11. n. 8 mas: 9 foem. Klein, doch keine der kleinsten, dem Umriss nach schlecht eiförmig, der Hinterrand beiderseits eingedrückt, der Vorderrand rund spitzig vorge- 2 °gen, mit zwei scharfen Zähnchen, jedes mit einer gekrümmten Borste; der Rücken flach gewölbt; die Fläche mattglänzend; die Taster von mit- teimässiger Länge, die Vorderbeine kurz, kaum so lang als die Breite des ^Körpers, kurzgliederig, dick, das Endglied etwas aufwärts gebogen; die übrigen Beine stufenweise länger, das Endpaar länger als der Körper, alle etwas stämmig, das Endglied aber dünn; an dem vorletzten Gliede der zwei Mittelpaare sehr lange gebogene Schwimmhaare. Blassgelblich, die Flecken des Vorderleibs dunkel röthlichbraun, des Hinterleibs schwarzbraun$ der,Mittelfleck länglich, vertrieben mennigroth Umgeben; die Seitenflecken kurz: Rückenstreifen und Winkelflecken des Hinterleibs zusammengeflossen, zwei zweilappige Streifen vorstellend ; der Gabelstreif hoch hellgelb mit kurzen Armen. Taster und Beine blassgelb' lieh, die zwei Endglieder der Vorderbeine roth oder mit rothlichem Aü' strich. * Das Männchen ist nur halb so gross als das Weibchen, hat dickere Beine und längere Taster. Die Flecken ziehen mehr aufs Röthliche. Ich fand sie in den Wiesengraben bei Zvveibrücken in Rheinbayern, aber sparsam. * » . ^ r „ 146. 10. ATRACTIDES anomalus. A. ovalis, antice acute biJobus, ochraceus, maculis nigris: niedia antrorsum ferrugineo-producta, abdominalibus utrinque in arcum trilobum con- junctis. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Aracbn. b. 11. n. 10. Der Körper regelmässig oval, nieder, ziemlich flach, ganz ohne Glanz, eine vertiefte Bogenlinie wie bei den Arten der Gattung Arrcnurus wenig deutlich, eine zweite nahe am Rande und mit diesem parallel; keine Bor¬ sten am Hinterrande. Die Augen an der Vorderrandskante und vorstehend. Das Bruststück sehr flach, zweitheilig, die Theile für den Raum der Ta¬ ster getrennt, lang, spitz, seitwärts mit geschweiftem Rande. Die vorderen Glieder der Taster vorwärts stehend, die zwei Endglieder stark abwärts und bis zur Unterseite der Vorderglieder gebogen, daher von oben nicht sichtbar. Die Beine von gewöhnlicher Länge, ganz ohne bewegliche Schwimmhaare. Die ganze Milbe gelb, oder ochergelb, Augen und Flecken schwarz: der Mittelfleck hinten kugelförmig, vorn mit einem rostbraunen Stielchen; die Seitenflecken klein, frei; die Hinterleibsflecken aneinander hängend und zwei dreilappige gebogene Rückenstreifen vorstellend, vorn im Zwi¬ schenräume zwei blass rostbraune Flecken. Taster und Beine von der gelben Farbe des Körpers. Bei Zweibrücken in der Schwarzbach, ziemlich seltep. 146. 11. HYD ROC HO RE UTES palpalis. H. brevias ovalis, palpis longissimis, virens, maculis fuscis ; media elon- gata, reliquis utrinque in maculam trilobam conjunctis. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 11. n. 11. Sehr klein, kurz oval, fast rund, gewölbt, hinten beiderseits ein weniff eingedrückt, doch kaum merklich, fast ohne Glanz, hinten an dem Mittel fleck des Yorderleibs beiderseits eine Grube. Die Taster sehr lang, län¬ ger als der Körper, fast fadenförmig. Die Beine sehr lang, sehr dünn, öur an dem vorletzten Glied des Endpaars ein Schwimmbüschef, übrigens fiiit einzelnen Schvvimmhaaren. Der Körper grünlich gelb, alle Flecken dunkel olivenbraun oder auch dunkel olivengrün: der Mittelfleck des Yorderleibs schmal, länglich, gleich¬ breit; die Seitenflecken kurz, vorn gerundet, hinten mit den Rückenfle- rken zusammenhängend und gegen die Seiten zu nur durch eine Kerbe unterschieden; die Rückenflecken zusammengeflossen, zwei seitwärts *weilappige grosse Rückenflecken vorstellend, doch weder den Hinterrand noch die Seitenränder erreichend; der Gabelstreif etwas schmal, hoher grünlichgelb, vorn etwas erweitert und mit kurzen breiten Armen. Unten der Körper olivenbraun, mit einem in der Mitte unterbrochenen gelblichen Längsstreif. Taster und Beine grünlich, sehr blass, durchsichtig. In Wassergraben. Bei Regensburg in dem Graben auf dem Bruder- i^ehr ziemlich selten. Anmerkung. In dem fünften Hefte sind zwei zur gegenwärtigen Gat¬ tung gehörige Arten enthalten, welche den Gattungsnamen Spio füh¬ ren. Nachdem aber dieser bei den Ringwürmern schon benutzt ist, so sind beide Arten in die Benennung Hydrochorcutes ephippiatus und H. ungulatus umzuändern. 146 . 12 . HYDROCHOREUTES Globulus. V * H. subglobosus, palpis mediocribus, flavescens, maculis fuscis: niedia Hhe- arij reliquis utrinque in maculam trilobam conjunctis; furca angusta flava, brachiis brevibus. Kocb Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 11. n. 12. Sehr klein, dem Umriss nach ziemlich kreisrund, gewölbt: die. Taster so Jang als der Körper. Die Beine dünn, lang, nur an dem vorletzten ^liede des Endpaares ein Schwimmbüschel, an den übrigen Gliedern ein¬ zelne Schwimmhaare. Der Körper weisslich gelb, mitunter etwas grünlich gemischt, der Mittelfleck des Vorderleibs lang, schmal, linienförmig, von Farbe dunkel- r othbraun, die übrigen Flecken dunkel olivenbraun, alle in zwei grosse seitwärts dreilappige Rückenfelder zusammengeflossen, aber den Seiten- Und Hinterrand nicht ganz erreichend, auswärts in dichten Staub aufge¬ löst; der Gabelstreif schmal, linienförmig, gelb, die Arme seitwärts ste¬ hend, kurz, so breit als die Linie, höher gelb. Die Unterseite durchsichtig gelblich, die braunen Zeichnungen von oben durchscheinend. Beine und Taster blass gelblich, fast farblos. In Wassergräben. Im Graben auf dem Bruderwehr bei ßegeusburg etwas selten. / t t J4&. /Z. 14«., 13. HYDROCHOREUTES bilobus. ' ■ * .. * H, subglobosus, palpis perlongis, flavescens, maculis brunneis : media sub~ rotunda, reliquis utrinque in magnam bilobam conjqnctis ; furca linear flava, brachiis brevibus. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 11. n. 13. Eine der grössern der Gattung, fast kugelrund, doch ein wenig langer als breit, und am Vorderrande etwas eingedrückt. Die Taster lang, fast langer als der Körper. Die Beine sehr lang, mit schwachen, doch langen Schwimmbüscheln an den vier Hinterbeinen. Die Grundfarbe des Körpers blassgelb, die Flecken dunkel kaffeebraun: der Mittclfleck des Vorderleibs kurz, nur wenig länger als breit, vorn ge¬ rundet : die Seitenflecken kurz, vorn gerundet, in die Rückenflecken des Hinterleibs verflossen und mit diesen zwei grosse seitwärts zweilappige ftückenfelder vorstellend, der Raum zwischen den Lappen tief, schmal, ^raun staubig; der Gabelstreif linienförmig, hochgelb mit kurzen linien- förmigen Armen. Taster und Beine gelblich, aufs grünliche ziehend, fa«* farblos. In Wassergräben. Bei Regensburg im Graben auf dem Bruderuc» nicht gemeint 146. 14. HYDRO CH OREUTES filipes. H. ovalis, palpis perlongis, flavus, maculis nigrofuscis: media parva, reli- quis utrinque in vitfam antice uncinatam, postice angulatam conjunctis. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn* h. 11. n. 14. Zu den grossem der Gattung gehörig. Der Körper oval, gewölbt, glatt, glanzend, vorn mit zwei Grübchen. Die Taster sehr lang, länger als der Körper, dünn, etwas spindelförmig. Die Beine sehr lang, mit schwachen, doch langen, sehr feinen Schwimmbüscheln an den vier hintern, an den übrigen Gliedern einzelne Schwimmhärchen. Bleichgelb, auf dem Rücken etwas bräunlich angelaufen, der Vorder- Kib dunkeier und reiner gelb, die Flecken dunkelbraun: der Mittelfleck des Vorderleibs kurz, nicht länger als breit, vorn gerundet; die Sciten- flecken noch kürzer, vorn gerundet mit den Rückenflecken zusammenhän¬ gend und mit diesen zwei vorn gegeneinander zangenförmig gekrümmte l, nd hinten hakenförmig gebogene ziemlich breite Längsstreifen vorstel- le nd, doch den Hinterrand nicht erreichend; der Gabelstreif linienförmig, hochgelb, mit kurzen Armen. Unten der Körper bräunlich gelb, hinten zwei Flecken dunkelbraun mit einem gelben Fleckchen dazwischen. In Weihern. In dem Wernberger Mühlweiher in der Oberpfalz nicht gemein. / TTn + An flaf 1t ni nnr lirönnlif k Hnteß Urt('l»iroll'i mit tni'7/ | n Arm am UC. 15. # ' HYDROCHOREUTES cruciger. II. ovatus, postice utrinque impressus, flavescens, mäculis nigris, furcam flavam rectangulariter brachiatam cingentibus. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 11. n. 15. Gewölbt, doch nicht stark, dem Umriss nach schlecht oval, am Vor- derrandc etwas stumpf, am Hinterrande beiderseits eingedrückt, daher in der Mitte etwas schmal verlängert, doch an der Spitze abgerundet*, die Fläche glatt,* auf dem Vorderleih vier Grübchen, nicht ungewöhnlich das vordere mit dem hinter ihm liegenden in eine grössere Grube zusam¬ mengezogen; auf dem Hinterleib zwei kleine Grübchen genähert, gemei¬ niglich uueh in eine grössere vereinigt; alles nach Willkür der Milbe, Die Taster nicht so lang als der Körper. Die Beine lang und dünn. Blass gelblichweiss, die Flecken schwarz; der Mittelfleck klein, läng¬ lich; die Seitenflecken ebenfalls klein, kürzer als der Mittelfleck; Winkel¬ flecken und Rückenflecken zusammengeflossen; der Vorderwinkelfleck recht- 'vinkelich an den Rückenstreifen, etwas kurz, die Rückenstreifen schmal, nicht durchlaufend, der hintere Winkelfleck sehr kurz, als blosse Enderwei¬ terung der Rückenstreifen vorhanden: der Gabelstreif gelb, ziemlich breit, mit rechtwinkelichen stumpfen Armen. Unten die Grundfarbe wie oben, etwas schattig gemischt; auf dem Hinterleib zwei schwarze Flecken mit einem hochgelben dazwischen. Taster und Beine sehr bleich gelblich weiss. In Weihern. Bei Regensburg nicht gemein. d6. II /jr. 4 » 146. 16. ATRACTIDES spiuipes. A. pallidus, maculis ferrugineis; pedibus anticis crassis, articulo penultimo apice bidentato, ultimo tenui arcuato. Koch Dtscld. Crust. Myr. u. Arachn, h. 11. n. 16. Klein, oval, an der Spitze des Hinterrandes etwas abgestutzt; flach gewölbt, fast glanzlos, zwei seichte Grübchen beiderseits des Mitteldecks, die zwei hintern weiter auseinander, zwei kleine auf dem Gabelstreif, ge¬ nähert; das Bruststück stark vorgezogen, glatt, seicht gekerbt; die Taster lang; die Beine lang, die zwei hintern beträchtlich länger als die übrigen, alle ohne bewegliche. Borsten, die zwei vordem dick, besonders das vor¬ letzte Glied, unten an der schiefen Spitze zwei dornförmige Borsten, das Endglied dünn, sichelförmig gebogen. Körper, Bruststück, Taster und Beine weisslich gelb, fast farblos, die Flecken rostroth: der Mittelfleck hinten dunkelfarbig, vorn verwischt; die Seitenflecken klein, gebogen; die Hinterleibsflecken zusammengeflossen, vorn hakig einwärts gebogen, hinten breiter, mit einem lichten Fleckchen t L vom, und einem an dem Gabelstreif; dieser weisslich gelb, derber gefärbt? mit erweiterten Armen am Hintertheil des Mittelflecks. Die Augenpunkte etwas klein. Unten die Färbung wie oben, auf der Mitte die Grundfarbe etwas dunkeier gelb ; die durchscheinende Fleckenzeichnung einen Kranz formirend, mit einem rostbräuniiehen Fleck hinter dem Vorderleib, und einem hellgelben Fleckchen hinter diesem. In der Schwarzbach bei Zweibrücken in Rheinbayern, selten. ib-6 . -itf. L '. I - < ^ !k i; I 116 . 17 . ATRA.CTIDES setiger. A. ovalis, pectore prominente, albidus, maculis nigris: palpis pedibusque, ciJiis carentibus, longis. Koch Dtsehl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 11. n. 17. Oval, wenig gewölbt, glanzlos, am Hinterrande mit vier schwachen Eckchen im Bogen des Ovals, an jedem ein sehr feines Bot stehen; das Bruststück gerundet, nach der Einlenkung der Beine gekerbt, flach, durch¬ sichtig. Die Taster und die Beine lang, letztere dünn, mit kurzen Borst¬ ehen, übrigens ganz ohne bewegliche Schwimmhaare. Durchsichtig gelblich weiss, auf dem Rücken etwas derber gefärbt; die Flecken schwarz: der Mittelfleck und die Seitenflecken klein; die Rü¬ ckenstreifen gebogen, mit dem hintern Winkelfleck eine sichelförmige Krüm¬ mung formirend. Taster und Beine sehr hell gelblich weiss, beinahe farb¬ los. Die Unterseite weisslich, der Hinterleib braun schattig mit einem 'veissen Fleck an der Narbe zwischen zwei schwarzen Punkten, auch durchscheinende schwarze Zeichnungen an den Seiten. \ Bei Zweibrücken an den Wasserpflanzen des Schwarzbachs nicht selten. ■ N / • . *• ; • * • » ,, i VJü . i .. ■ .! 1 - ß‘l . ; •• • , ; *j' i . . ...... 100 f; i*•> i« ■ n ri J - * * J » / i S : um!». • - ’ • ;/ ri ! i f ii.: 7» Üi.i • ’* : ’ i • U'i J .uNii I * * 'i . & - -)!i v. / 146. 18 mas: 19 foem. ATAX Furcula. A.' ovalis, fornicatus , flavido - pellucens, maculis olivaceo - fuscis, solum furca flava, angusta sejunctis; palpis pedibusque glaucis. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Arachn. h. 11. n. 18 mas: 19 foem. Klein, kurz oval, gewölbt, mattglänzend, zwei Grübchen am äussern Winkel der Arme des Gabelstreifs,' eins ziemlich weit hinten in dem Rü¬ ck enflecken . Taster etwas kurz, die Beine ziemlich lang, die zwei vor¬ dem Glieder der vier Vorderbeine ohne Dornborsten, das dritte und vierte Glied mit paarweisen solcher Borsten. t Gelblich oder gelblichgrün mit bläulicher Mischung, die Flecken oli- Venbraun : der Mittelfleck quadratförmig, die übrigen zusammengeflossen, zwei grosse, gegen die Seiten zweifach gekerbte, Rückenfclder vorstehend; der Gabelstreif hochgelb, schmal, linienförmig, mit kurzen Ärmchen, letz* lere mit einem gelben Strich zwischen dem Mittelfleck und den Seitenfle¬ cken vereinigt, daher genau gabelförmig. Unten die Färbung wie oben, a ber blasser , mit zwei grossen olivenbraunen Feldern. Taster und Beine bläulich jrrün, blass und ziemlich durchsichtig. n ' Das Männchen ist viel kleiner, kaum halb so gross als das Weibchen? von derselben Färbung, uur die Flecken heller; Beine und Taster blass bläulich. Bei Zvveibrücken in Rheinbayern. Ich fand sie in dem Wasserloch bei der Eremitage. X / k 6 . /cT. vop Jen :; W •■fi ■ 'j v 1 L I / 146. 20 mas: 21 foem. HYGROBATES inaequalis. H. aurantiacus, furca angusta albida, maculis Omnibus conjunctis, olivaceis, utrinque lobatis, pedibus breviusculis glaucis. Kocb Dtschl. Crust. Myr. u. Aracb. h. 11. n. 20 mas: 21 fmm. Kaum mittelgross, kurz eiförmig, der Rücken gewölbt, glänzend, mit sechs Grübchen, zwei beiderseits hinten am Mitteldeck, die zwei hintern davon von einander entfernter, die zwei des Hinterleibs auf der Mitte des Rückens einander mehr genähert; das Bruststück flach, stark vorstehend, beiderseits der Taster in eine scharfe Spitze verlängert. Die Taster ziem¬ lich lang, dünn, die Beine aber stämmig, ziemlich lang, mit beweglichen büschelförmigen Schwimmhärchen an den vier Hinterbeinen. Der Körper blass orangegelb, zuweilen auch ziemlich sattfarbig, Sei¬ ten - und Rückenflecken zusammengeflossen, olivengrün, mit hellem Punk¬ ten und Fleckchen, meistens aber zwei grosse seitwärts lappige Rücken- leider vorstellend; der Gabelstreif schmal, kurzarmig, mit zwei Eckchen a uf dem Rücken; der Mittelfleck zuweilen aufs roströthliche ziehend, ent- weder nur hinten durch eine feine Linie mit den Seiteuflecken veibundc# oder frei. Die Unterseite des Körpers gelblich, grün augclaufen, mit ei¬ nem olivenffrünen,Schatten an den Hüften und einem Schattenstreif auf der Mitte. Bruststück, Taster und Beine bläulich grün. Das Männchen ist nicht halb so gross als das Weibchen, hat mefo r zusammengeflossene Rückenflecken und stets einen rostbraunen Mittelfleck des Vorderleibs; die Unterseite ist dunkler grün überlaufen und der durch' scheinende Mittelfleck auf der Brust röthlich sichtbar. Bruststück, Taste* und Beine sind heller und weniger stämmig. Am Hinterrande beiderseits ein Eindruck. Vanirt ins blassfarbige; bei sehr hellfarbigen Exemplaren fehlen dir hinteren Flecken und alsdann erscheint das hintere Drittel des Körpers durchsichtig weisslich. ö . * Im Schwarzbach bei Zweibrücken in Rheinbayqrn sehr gemein. i 4 //. z* % 1 146. 22 foßm: 23 mas. HYGROBATES iconieus. H. subglobosus, flavus, nigro -pictus, pedibus ciliis nullis. Koch Dtschl. Crust. Myr. u. Aruchn. h. 11* n. 22 feem: 23 mas. Gross, fast kreisrund, doch ein wenig länger als breit, gewölbt, glanzlos, zwei grosse Grübchen hinten an dem Mitteldeck, zwei auf dem Rücken des Hinterleibs, das Bruststück vorn in zwei Zähne, verlängert. Die Taster massig lang, ohne Auszeichnung. Die Beine dünn, die vordem kurz, kaum so lang als die Körperbreite, die hintern länger, alle kurzbor¬ stig:, ohne Schwimmhaare. Gelb, die Flecken braunschwarz oder schwarz: der Mittelfleck kurz, fast von der Gestalt eines Quadrats; die Seitenflecken bis zum Auge zie¬ hend, breit, nicht lang. Die Rückenstreifen mit dem Winkelflecken zu¬ sammenhängend, zusammen genommen zwei stark zackige Bänder vorstel¬ lend : der nach diesen Bändern seitwärts gezackte Gabelstreif heller gelb. Unten die Grundfarbe wie oben', die Zackenstreifen von oben durchschei¬ nend, aber weiter von einander und in die Brust ziehend. Taster und Beine ochergelblich, meistens etwas aufs erdgrüne ziehend. Das Männchen ist kaum halb so gross als das Weibchen, meistens heller gefärbt, und der zackige Gabelstreif breiter, die Zackenstreifen aber schmäler. Variirt übrigens mannichfaltig, so dass Vorder- und Hinterleibsflecken zusammen fliessen. die ganze Rückenfläche schwarz färben und nur eine sehr schmale Spur des Gabelstreifs übrig lassen. Die Farbe der Beine verdunkelt sich bis zum schwärzlich grünen. In dem Wiesengraben bei Zweibrücken im Monat Juli, nicht selten. j i I 146, 24. HYGROBATES varians. H. semiglobosus, flavens maculis nigris: media elongata, lateralibus et an- gularibus anticis subcordatis, convergentibus. Koch Dtschl. Crust. Myr. n. Arachn. b. 11, n. 24. Klein, dem Umriss nach ziemlich kreisrund, gewölbt, glatt, glänzend; zwei Grübchen hinten am Mittelfleck, zwei Paar genäherte auf dem Ga¬ belstreif. Taster ziemlich lang; Vorderbeine fast so lang als die Körper¬ breite, die zw’ei hintern länger, alle dünn, ohne eigentliche Schwimmhaare. Blass gelblich, die Flecken schwarz: der Mittelfleck länglich, zwischen den Augen anfangend; die Seitenflecken schief liegend dreieckig; die vor¬ dem Winkelflecken frei, ebenfalls dreieckig; die Rückenstreifen etwas kurz, in der Mitte ausgebogen, daher etwas nierenförmig; der hintere Winkelfleck mit diesen zusammenhängend, schief vorwärts liegend, nur von der Seite deutlich sichtbar; der Gabelstreif weisslich, zwischen den Riickenflecken grau staubig, mit zwei Paar durchsichtig weisslichcn Fleck¬ chen, die Vertiefung der Grübchen andeutend. Die Augenpunkte klein, schwarz. Unten die Grundfarbe wie oben, mit zwei grossen schwarzen Längsflecken, der Zwischenraum auf der Brust etwas braun staubig. Ta¬ ster und Beine gelblich weiss, fast farblos. In den Wiesengräben bei Zweibrücken nicht gemein. Ich fand sie mehrmals im Monat Juli. i 6.z 4 . * A des einhundert sieben und vierzigsten Heftes. s £ 4- bß bß 2 = = ,8 w w 2 S & >42 S CA BSS I« *«— -M « bß > -B O. a w o 5 ^ § 2 *- cS 03 -Q B 03 1 -2 ^ W> 03 - . ia a. '42 TS -3 •h eö 8 * 42 a 8 bß Bei Regensburg öfters gefunden. I i*7. /4/. y. 147. 10. 11. EMPHYTUS patellalus Klug mas et feem. E. niger, genibus onmibus tibiisque anticis testaceis, stigmate radiuque fuscis. Klug, u» 203. Eine der kleineren, unansehnlichen Arten, durch einen kleinen Kopf etwas ausgezeichnet. Der Mann ist fast so schlank als der von E. basa- lis, das Weib hat fadenförmige, kurze Fühler, Die abgebildete Varietät des Mannes hat gelbe Spitzen der Hüften und Trochanteren, breiter gelbe Spitzen der HSchenkel, gelbliche Innenseite der HSchienen, die 4 VSchiencn ganz,* so wie die Enden der Tarsenglie¬ der gelblich. Bei Regensburg selten. / * \ % I t / S ’ /d-. K 147/ 12c EMFHYTUS tibialis Pz. mas. E. niger, antennis ante apicem, squamis, cenchris basiquc tibiarura albis; ♦ pedibus rufis , coxis, trochanteribus, basi femorum anteriorum, tibiis posticis apice tarsisque posticis nigris» Klug Mg* n. 209. So ähnlich beide Geschlechter in der Färbung sind, so verschieden ist ihre Gestalt. Der Mann zeichnet sich besonders durch dickere Fühler und Hinterbeine aus. Das Weiss, was beim Weib meist die 4 Endglieder der Fühler ganz ein'niramt 3 ist hier oft auf Glied 6 und die WHälfte von 7 beschränkt. Im Herbste auf Laubholz nicht selten. 'v / >. * $ S \ /_ \ i W/. / 2 . 147. 13. EMPHYTUS apicalis Klug. E. niger, antennis apice et squamis albis, pedibus rufis: coxis, trochante- ribus et tarsis nigricantibus; radio fulvo, stigmate fusco. Klug. n. 208. Fühlerglieder 6 — 9 weiss 3 6 an der \V 3 9 an der Spitze braun, Cen chri bräunlich. Schenkel und Schienen ganz rothgelb. HSchienen an der Spitze und Tarsen braun. Ich habe ein einzelnes Weib von Herrn Bremy in Zürich. / - ( ■ I / I 74'/. 70. / 147. 14. EMPHYTUS balteatu* Klug focm. E. riiger, segmcntis 2 — 5, tibiisque rufis, stigmatis basi alba. Klug n. 212. Hat einen ausgezeichneten Aderverlauf der VFI, indem der die beiden fladialzellen trennende Nerv sieb direct in den die Cubitalzellen 2 und 3 ' trennenden fortsetzt. Klug giebt nur Segm 5 und 6 roth an. Beine schwarz, Spitze der 4 VSchenkel und 4 VTarsen rostgelb, letzere oben dunkler. HSchienen rostgelb, an der Spitze und die HTarsen schwarz. Randader rostgelb. v Nur Ein Weib aus Gysseleus Sammlung. / 4 /. d. 147 . 15 . i „ DOLERUS sanguinicollis Klug foem. D. niger, alis hyalinis, apice nigricantibus; collo, squamis et tboracis dorso sanguineis. Lang 3% Linie, breit 5%, also viel kleiner als haematodcs, die Flü¬ gel aber nicht heller, die weissliche Bestaubung an den Seiten des HLei- bes viel schwächer. Aus Oesterreich, # -- v4/. /j-. 147. 16. DOLERUS anticus Klug focm. D. niger, collo, squamis, thoracis lobo antico et abdomine > excepto seg- mento primo, rufis. Klug. n. 219. T. germanica Sturm Verz. 1796. t. 3. fig. 1. Dol. ferrugatus Lepell. n. 361. Hat mit D. eglanteriae die ganz schwarzen ßrustseiten und das schwar¬ ze Sgm 1 gemein, mit D. lateritius beinahe die Grösse, die ganz schwar¬ zen Beine und die helleren Flügel. Nach Klug sind bisweilen auch die Seitenlappen des Thorax und die Brust unter den Flügeln roth. Als Mann gehört vielleicht D. uliginosus Klug n. 223 hieher, welchen ich nicht kenne, der sich aber von D. madidus KI. durch kürzere Fühler und dunkeleres Gelbroth des HLeibs unterscheiden soll. i / V v / \ l \ / V \ l ' i / W/. M. 147. t7. DOLERUS dubius Klug mas. » , . D. nigcr, abdominis medio peduoique anteriorum fcmoruin apieibus tibiis- que i’ufis. Mas: sgm 2 — 5 nigris, maculis mediis badiis, quae interdum omni- no cvancscunt. Foern: sgm 2—6 rufis, 2 basi, 6 apice nigro. Klug Mg. n. 228. (Schff. ic. 200. 2. - Pz. En. p. 172. T. blanda gehört wegen der ganz schwarzen Beine gewiss nicht hieher, auch müsste Segm. ?> und 4 roth seyn.) Ich halte diese Art nur für Var. von D. timidus, in welchem Glauben mich ein w eibliches Exemplar bestärkt, an welchem die Spitze derHSchcn- kel und die WHälfte der HSchienen roth ist. Bei allen meinen zu D. du- bius gehörenden männL Exp], sind die Segm 2 — 5 nur in der Mitte oben ♦ QQÖ Güten dunlcelroth gefärbt; bei den zu D. timidus gehörenden ist Segra 3 — 5 rot?), 2 am, HR ein wenig roth, 5 am HR schwarz. Die Abbildung des Weibes unterbleibt, indem es'nur durch die Fär¬ bung der Beine von D. timidus verschieden ist. A/. //. 14 7.» 18. DOLERUS cquiseti Klug feem. D. niger, abdominis medio, femoribus et tibiis luteis. Klug n. 225, Stark weisslich behaart. Fühler kürzer als der HLeib, beim Mann «ehr dick, Sehuppe weiss, beim Maun kleiner und schniuziger; Cenchri weiss, Segm 2 bis 5 (6), Schenkel und Schienen rothgelb, die HSchienen gegen das Ende, die Trochanteren und Tarsen braun. Flügel schwarz¬ bräunlich angelaufen, Randstreif und Mal schwarz. Klug giebt die Fühler des Mannes rothgelb an. I 147 . 19 . 20 . DOLERUS palustris Klug nias ct feem. D. niger, tibiis et apice femorum anteriorum testaceis, segmentis 2 — 5 (et 6 basi) rufis, alis nigrofuscis. Klug Mg. n. ‘222. i Segm 2 ist gewöhnlich au der W schwärzlich. Der auffallendste Un¬ terschied dieser Art von D. eglanteriae besteht iui Habitus, welcher in al¬ len einzelnen Theilen kürzer und breiter erscheint. Die Weiber lassen we¬ gen der ganz verschiedenen Färbung keine Verwechslung befürchten; die Männer von D. palustris zeichnen sich besonders durch die breitgedrückten, scharf abgesetzten, uhrkettenförmig verbundenen Fühlerglieder und die leb¬ haftere rothe Farbe aus. Die Länge der Fühler und Flügel und die Färbung der letzteren Kes¬ sen mich keine festen Unterschiede aufliuden, und ich werde auch bei den übrigen Arten nur die auffallenden Unterschiede dieser Kategorie berühren. I -\ *7 / ■s * \ J / \ \ \ I ' ;h * / «* v * t / i 1 1 % s \ • / \ \ \ > I 20 -. \ »• ! 47. 21. 22, DOLERUS laferitius Klug mas et foem. D. nigcr, alis fuscescentibus. Mas: segmentis 2 — 6 luteis. T. madida Klug Mg. n. 224. Feem: prothorace abdomineque omnino futvis. T. later. Klug Mg. n. 220. Das Zusammengehören dieser Arten vermuthet Klug selbt.' Das Weib unterscheidet sich von dem des D. eglanteriae und anticus besonders durch die rothe Farbe des Segm 1; von dem des D. triplicatus durch schwarzes Schildchen und Metalhorax, und dass die rothe Farbe des Prothorax nur bis unter dieW der VF1 reicht. Die Flügel scheinen etwas lichter, mehr ins Braune ziehend. Die Männer von D. Iateritius und anticus getraue ich mir kaum aus¬ einander zu finden. Der Analogie nach sollten jene mit längeren Fühlern, und bleicherer Farbe und mehr coniscber* Gestalt des Hinterleibes hieber gehören. / / L rty. zv. * i t 'fkf- *£.' * ✓ • ^ -V-v 147 . 23 . 24 . DOLERUS triplicatus Klug mas et feem. D. niger alis fusconigricantibus. Mas: abdomine fulvo, segmento primo nigro, nitido. Feem: thorace abdomineque rufis, macula biloba pectoris maculisque tribus in dorso thoracis nigris. Mas: T. tremulae Klug Mg. n. 227. Die Schaffer. Abbildung 200. 3. welche Klug citirt, gehört wegen der breit schwarzen Wurzel des Hinterleibs kaum hieher. Feem. T, triplic. Klug Mg. n. 221. Für die Vereinigung dieser Arten kann ich freilich nur angeben, dass sie von Kriegsrath Her bei Nürnberg in Gesellschaft gefunden wurden, dass ich selbst beide noch nirgends fieng, ob ich gleich eglanteriae, lateri- tius und wahrscheinlich auch anticus in beiden Geschlechtern sammelte, dass Grösse, Habitus, Färbung der Flügel, und Richtung des die Radial¬ zellen theilenden Nervs sehr gut übereinstimmen, Hyalinae können die Flügel doch wohl nicht genannt werden. Der Mann zeichnet sich vor allen verwandten Arten dadurch aus, dass der After nicht schwarz, sondern Segm 2 — 8, und auch die Afterkappe gleichfarbig sind. Dem Weib sind das rothe Schildchen und die unter der Flügelwurzel breit rothe Brust eigen. 24 . ■- r j • / : • V|< ‘ ;• '•V- " « 1 'V,. V , ,■ 'v * . K"- , (V i • A \ , , 1 r V/ v , .. ' \ ■ V. ;• ■ ; . M. i . ■ U* v v ! ■ r ■ ■ >i:, ;v ■ '■: ■ ■; . ■ ■ i: v .^ ■ , V < .. ' \ ■ . i. ! • ; ” , Vj "4>. •/ I ■ > ' '' ' ' V' \' , ;• ’ ■ y v . »; ■ - v. :> . ■ ■ , * ‘ V (. .• ;. 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